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Was ist Cosplay?

Das Wort "Cosplay" setzt sich aus den englischen Begriffen "costume", was soviel bedeutet wie "Kostüm, und "play", was "spielen" bedeutet, zusammen, woraus sich die Übersetzung "Kostümspiel" ergibt. Beim Cosplay musst Du Dich als eine beliebte Figur aus Videospielen, Film und Serien, Comics/Mangas, Cartoons/Animes oder aus dem realen Bereich als bekannter Sänger, Schauspieler, Politiker oder sogar Gegenstand verkleiden. Menschen, die diesem Hobby nachgehen, werden als "Cosplayer" bezeichnet.

Besonders viel Aufwand wird beim Cosplay in die Zusammenstellung der einzelnen Elemente eines Kostüms gesteckt. Jedes Accessoire muss sich perfekt in das Gesamtkunstwerk einfügen. Nichts darf zufällig platziert werden und den positiven Ersteindruck des Kostüms zerstören. Solltest Du Dich schon länger in der Cosplay-Szene bewegen, wirst Du schon längst festgestellt haben, dass Cosplayer ihr Hobby fast wie eine Wissenschaft betreiben. Der Weg von einer Kostüm-Idee bis hin zu dessen Fertigstellung ist meist deutlich länger als Aussenstehende für möglich halten. Nicht selten nimmt mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch bis ein Kostüm den eigenen Vorstellungen vollends entspricht. Ist dieses also für ein bestimmtes Event gedacht, dann sollte man eine gewisse Vorlaufzeit einplanen, um später einen extremen Zeitdruck zu vermeiden.


Die Veranstaltugen

Typische Veranstaltungen für Cosplay sind Messen, zum Beispiel die Frankfurter Buchmesse oder die Gamescom , und Conventions, wie die AnimagiC oder die Connichi. Auch auf dem Japantag in Düsseldorf findest Du zahlreiche Cosplayer. Die genannten Events zeigen schon ganz deutlich, das die Cosplay-Kultur Teil der - wie die Allgemeinheit sagen würde - Nerd-Kultur ist. Kurz gesagt: Die meisten Cosplayer lesen gerne Comics und Mangas, zocken gerne am PC und der Konsole und schauen sich regelmäßig Fernsehserien, Filme und Animes an.

Auf den genannten Veranstaltungen gibt es meist spezielle Wettbewerbe nur für Cosplayer. Bei diesen treten die Teilnehmer gegeneinander an, indem sie nacheinander auf einer Bühne vor den interessierten Zuschauern ihre Kostüme präsentieren. Die Präsentation oftmals mit Showeinlagen verknüpft, bei denen der Cosplayer eine Referenz zu der Figur, die er verkörpert, herstellt. Wenn er beispielsweise das Kostüm eines bekannten Anime-Charakters trägt, versucht er in Form eines Showacts noch tiefer in diesen einzutauchen. Typisch sind Showkämpfe zwischen Teilnehmern, die mit ihrem Cosplay in die Rolle von Figuren eines Shonen-Animes, ein Genre, für das Kämpfe zwischen Figuren charakteristisch ist, geschlüpft sind.

Einige verzichten darauf, sich ihr Cosplay selbst zu erstellen. Diesen geht es mehr um das Event als um das Outfit selbst, sodass sie sich damit begüngen. fertige Kostüme von speziellen Händlern zu kaufen und diese nur mit dem ein oder anderen zusätzlichen Accessoire noch etwas aufzupeppen. Allerdings ist das der Sonderfall. Den meisten Cosplayern geht ihr Kostüm über alles. Sie streben in Design und Gestaltung nach absoluter Perfektion, und diese ist nun mal nur zu erreichen, wenn von der Perücke bis hin zu den Schuhen alles selbst ausgesucht und aufeinander abgestimmt wurde. Sogar die Schneiderarbeiten werden dann gerne mal selbst übernehmen. Der Cosplayer vertraut bei diesen ebenfalls nicht auf einen Experten, sondern übernimmt neben der Erstellung des Konzepts auch die Umsetzung höchstpersönlich.

Um nochmal auf Wettbewerbe und die dortige Bewertung durch Punktrichter zu sprechen zu kommen: Es wurde bereits angedeutet, dass das Ziel des Cosplaying die möglichst detaillierte Imitation eines Charakters aus Anime, Manga, Spiel oder Serie. Dabei können auch Gestik, Mimik und Verhalten eine wichtige Rolle spielen. Cosyplayer denken sich eine Szene aus, um diese wie in einem Theaterstück nachzustellen. Da auf Wettbewerben eine Bewertung der Performance durch Punktrichter erfolgt, muss die Nachstellung möglichst originalgetreu ausfallen. Je besser die schauspielerische Leistung und das Kostüm und je größer die Übereinstimmung zwischen Original und Imitation ist, desto mehr Punkte erhältst Du von den Punktrichter. Denn jeder leidenschaftlicher Cosplayer träumt davon, irgendwann einmal einen Cosplay-Wettbewerb zu gewinnen.

Aber auch die Anerkennung und Wertschätzung von Zuschauern eines Wettbewerbs oder anderen Gäste einer Convention ist das Ziel von Cosplaying. Gut nachgestellte Szenen oder Kostüme werden nämlich gefilmt oder fotografiert und über soziale Netzwerke oder Videoplattformen im Internet mit anderen Cosplayfans geteilt. Es gilt als besondere Ehrung, wenn DeinCosplay bei anderen so gut ankommt, dass sie von Dir Bilder machen und diese dann verbreiten. Zusätzlich ist es Dir so möglich, für Deine Kreativität weltweit Aufmerksamkeit zu erhalten und bewundert zu werden.


Die Cosplay Szene Europa und Deutschland

Die Cosplay-Szene in Europa und Deutschland ist noch vergleichsweise klein und gilt weitestgehend noch als Randerscheinung einer innerhalb einer Subkultur. Daher wird Cosplay in unseren Breitengraden größtenteils noch belächelt. Man kommt also nicht umhin festzustellen, dass es diesem an gesellschaftlicher Anerkennung fehlt. Demgegenüber ist das Cosplay in Japan vollkommen akzeptiert. Teilweise siehst Du im Land der aufgehenden Sonne sogar tagsüber mitten in der Woche Leute, die sich verkleidet haben und ganz offensichtlich Cosplayer sind. Für Deutschland wäre das völlig undenkbar.

Deshalb scheint es schon etwas verwunderlich, dass die Cosplay-Szene gar nicht in Japan seinen Ursprung hat. Denn diese ist offenbar auf der amerikanischen Science-Fiction-Gemeinde hervorgegangen. Allerdings ist auch das bloße Spekulation, da sich der Cosplay-Ursprung leider nicht bis ins kleinste rekonstruieren lässt. So wie der Begriff heutzutage meistens gebraucht wird, ist ein Ursprung in Japan anzunehmen. da dieser wohl in der Anime-, Manga- und Computerspiel-Szene entstanden ist.

Zwar ist die Cosplay-Szene in Europa und Amerika noch nicht vollständig angekommen, aber auch in den Ländern dieser beiden Kontinente wächst sie ständig weiter. Seit den 90er-Jahren wird die Famgemeinde der Cosplayer dort immer Größe, da das die Zeit das die Zeit des Anime- und Mangabooms über die Grenze Japans hinweg war. Manch einer würde sich vielleicht wünschen, dass dieses japanische Kulturphänomen noch deutlich mehr in der westlichen Gesellschaft ankommt, was gegenwärtig auch gut passieren könne. Anfang der 2000er-Jahre, wo der Anime- und Manga-Boom des vorherigen Jahrzehnts mehr und mehr abgeebbt war, war dementsprechend für die Cosplay-Szene in Amerika und Europa nicht sonderlich förderlich. Mit der voranschreitenden technischen Entwicklung und Videoplattformen wie Youtube lebte jedoch auch im Westen das Interesse für Anime und Manga wieder auf. Immer mehr junge Leute produzierten Videos, in denen Sie über die japanischen Animationsserien und Cartoons sprachen, und machte diese im Internet öffentlich. Daher ist seit den 2010er-Jahren auch die Cosplay-Szene hierzulande wieder deutlich präsenter.

Eine weitere Ursache für den rasanten Anstieg an Cosplay-Fans ist in der Entstehung einer öffentlich deutlich präsenteren Popkultur zu suchen. Diese wir auch gegenwärtig noch etwas abwertend als Nerd-Kultur bezeichnet und vereint diverse Hobbys, die früher größtenteils Außenseitern und Einzelgängern zugeschrieben wurden. Die Rede ist von Animes, Mangas, Serien und Videospielen. Mittlerweile gibt es aber kaum noch einen Menschen, der sich darüber wundert, wenn jemand sich dafür interessiert. "Nerd-Kram" ist - wie man so schön sagt - in der Mitte der Gesellschaft angekommen.


Mehr als nur ein Hobby?

Fragt man Cosplayer, wie sie zu ihrem - zugegebenermaßen - etwas außergewöhnlichen Hobby gekommen sind, erhält man sehr ähnliche Antworten. Dabei fällt auf, dass die Begeisterung fürs Verkleiden ein Stück weit eine Flucht aus dem Alltag darstellt. Cosplay-Fans möchte mit der Maskerade ihre tagtäglichen Sorgen und Probleme vergessen und zeitweise in die Rolle eines anderen schlüpfen. Das muss keinesfalls etwas Negatives sein. Es nämlich durchaus auch befreiende Wirkung haben, sich mal von sich selbst zu lösen.

Trotzdem: Wer sich professionelle Cosplayer anschaut, der verliert schnell das Gefühl, dass Cosplay etwas mit Spaß zu tun hat. Denn Profis betreiben das Kostüm-Spiel fast schon wissenschaftlich und zu Wettbewerben treten sie mit einer nicht zu glaubenden Ernsthaftigkeit an. Sie wollen gewinne und das merkt man ihrer Performance an. Im japanischen Nagoya findet sogar jährlich eine Cosplay-Weltmeisterschaft statt, bei der Cosplayer aus aller Welt gegeneinander antreten. Für die Teilnahme wird der Gewinn eines der zahlreichen Qualifikationsturniere vorausgesetzt. Diese werden in vielen Ländern - auch in Deutschland - regelmäßig veranstaltet. Sowohl auf der Weltmeisterschaften als auch auf den Vorauswahlen treten die Teilnehmer in verschiedenen Kategorien an. Einige dieser Kategorien sind "Kostüme", "Performance" und "Gruppenzusammenhalt".

Vor allem Gruppenwettbewerbe sind sehr beliebt, da es die meisten Cosplayer lieben, ihr Hobby mit Gleichgesinnten auszuleben. Auch Zuschauern gefällt es deutlich besser, wenn mehrere Cosplayer zusammen eine Szene aus einem Anime oder Manga darstellen. Jeder übernimmt dann eine andere Rolle aus ein und demselben Werk. Das macht das Ganze noch deutlich spannende und der Auftrifft wirkt um einiges einheitlicher.


Trendentwicklung der Szene

Die positive Trendentwicklung des Cosplay in Deutschland zeigt sich auch dadurch, dass die jährliche Kölner Videospiel-Messe "Gamescom" einen eigenen Bereich nur für Cosplayer und Cosplay-Interessierte hat. Auch dort finden dann Wettbewerbe statt, auf denen Du Deine Kostüme Zuschauern präsentieren kannst. Da es sich bei der Gamescom um eine Spielemesse handelt, werden dort natürlich vorzugsweise Charaktere aus Videospielen gecosplayed und nicht so sehr Anime- und Manga-Figuren. Obwohl gesagt werden muss, dass die Anime- und Manga-Szene sehr stark mit der Videospiel-Szene verwoben ist. Schließlich gibt es das Videospiel-Genre der JRPG, Japenese Role Playing Games, die grafisch eine große Ähnlichkeit zu Animes und Mangas haben.

Insbesondere Cosplay-Anfänger geben schon nach kurzer Zeit wieder auf, da ihnen der Weg zum fertigen Kostüm oftmals unüberbrückbar erscheint. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, sich Hilfe zu holen. Es gibt spezielle Internetforen fürCosplay-Anhänger, in denen Du Dir Tipps holen kannst, was Du beim Zusammenstellen eines Outfits alles beachten musst. Du kannst Dich dort sogar auf die Suche nach Menschen machen, die in Deiner Nähe wohnen und vielleicht bereit dazu sind, sich mit Dir zu treffen, um Dich bei Deinem Kostüm zu unterstützen. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass Du gleich Gleichgesinnte kennenlernst und so erste Bekanntschaften mit Leuten aus der Cosplay-Szene knüpfst.